Gesundheitsvorsorge

Wer heute bewusst entscheidet, hat morgen die Wahl.

Ob gesetzlich oder privat versichert: Wie Sie sich absichern, entscheiden Sie selbst – und je früher Sie diese Entscheidung bewusst treffen, desto mehr Möglichkeiten haben Sie. Wer sich rechtzeitig mit seiner Krankenversicherung auseinandersetzt, sichert sich nicht nur bessere Konditionen, sondern vor allem echte Wahlfreiheit, wenn es darauf ankommt.

Zwei Wege

Wechseln oder gezielt ergänzen – zwei Wege zu besserer Absicherung

Der Unterschied zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung entscheidet sich nicht am Preis, sondern an der Abrechnung: Die GKV arbeitet nach dem Sachleistungsprinzip – Politik, Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen legen gemeinsam durch das Gesetz fest, was als ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich gilt. Die GKV rechnet direkt mit dem Arzt ab.

Die PKV arbeitet nach dem Kostenerstattungsprinzip – Sie und Ihr Arzt legen die Therapie frei fest, ohne diese Bindung. Das wirkt sich im Ernstfall spürbar aus: Wo der Arzt nicht durch das Gesetz eingeschränkt ist, hat der Patient bessere Chancen auf einen zeitnahen Termin und einen freien Zugang zur am besten geeigneten Behandlung.

Wechsel in die private Krankenversicherung

Freie Arztwahl und individuell vereinbarte Leistungen – ambulant, stationär und beim Zahnarzt –, dazu eine vertragliche Leistungsgarantie statt eines gesetzlichen Rahmens. Damit die Beiträge auch im Ruhestand planbar bleiben, lässt sich schon heute ein Beitragsentlastungstarif vereinbaren.

Gesetzlich versichert bleiben, gezielt ergänzen

Auch als GKV-Mitglied lässt sich einiges gestalten – existenziell relevant ist hierbei eine stationäre Zusatzversicherung. Für bestimmte Situationen gekoppelt mit einem Optionstarif.

Gesetzlich versichert bleiben, gezielt ergänzen

Auch ohne Wechsel lässt sich viel gestalten.

Gesetzlich versichert zu bleiben ist nicht immer eine freie Entscheidung: Der eine bleibt es, weil er es möchte, der andere, weil die Versicherungspflichtgrenze (noch) nicht überschritten ist, ein Dritter, weil der eigene Gesundheitszustand eine Aufnahme in die PKV erschwert oder ausschließt. In allen drei Fällen lässt sich die gesetzliche Absicherung gezielt und sinnvoll ergänzen.

Für jeden GKV-Versicherten relevant

Stationäre Zusatzversicherung

Freie Krankenhauswahl, freie Behandlungswahl und freie Arztwahl: Mit einer stationären Zusatzversicherung entscheiden Sie im Ernstfall selbst, wo und von wem Sie behandelt werden – unabhängig von den Vorgaben der gesetzlichen Kasse.

Für Studierende, angehende Beamte, Selbstständige, Angestellte nahe der Versicherungspflichtgrenze

Optionstarif

Wer absehbar in die PKV wechseln kann und möchte, sichert sich mit dem Optionstarif schon heute den aktuellen Gesundheitszustand für diesen späteren Wechsel – unabhängig davon, wie sich die Gesundheit bis zum späteren Wechsel in die PKV entwickelt.

Wechsel in die PKV – Häufige Fragen

Was uns Kundinnen und Kunden am häufigsten fragen

Ein paar Fragen hören wir immer wieder. Die ehrliche Antwort darauf ist selten ein einfaches Ja oder Nein – aber immer eine, die sich klären lässt.

Ist mein Ehe- oder Lebenspartner in der GKV nicht kostenlos über mich mitversichert?

In der gesetzlichen Krankenversicherung ist die beitragsfreie Familienversicherung für mitversicherte Partner inzwischen nicht mehr uneingeschränkt gültig – der Gesetzgeber hat hier nachjustiert, ähnlich wie schon zuvor bei den Einkommensgrenzen für den Zugang zur PKV. Ob und in welchem Umfang eine beitragsfreie Mitversicherung noch greift, hängt von der individuellen Situation ab und sollte im Beratungsgespräch geprüft werden.

Kann ich mich überhaupt privat versichern?

Angestellte können in die PKV wechseln, sobald ihr Einkommen die Versicherungspflichtgrenze überschreitet. Selbstständige, Freiberufler und Beamte können sich unabhängig vom Einkommen privat versichern. Studierende können sich zu Studienbeginn von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen – das muss allerdings frühzeitig beantragt werden. Zusätzlich zur Einkommens- oder Statusfrage prüft der Versicherer Ihren Gesundheitszustand. Wir kennen die Unterschiede zwischen den Gesellschaften und finden für Sie eine passende Lösung.

Werden die Beiträge im Alter nicht unbezahlbar?

Im Unterschied zur GKV werden in der PKV von Beginn an Altersrückstellungen gebildet, die spätere Beitragssteigerungen abfedern sollen. Zusätzlich lässt sich schon in jungen Jahren ein Beitragsentlastungstarif vereinbaren, der den Beitrag ab einem festgelegten Alter reduziert. Mehr dazu und einen Rechner dafür finden Sie auf unserer Seite zur PKV-Beitragsentlastung.

Beteiligt sich mein Arbeitgeber an den Kosten?

Ja. Angestellte erhalten von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung, so wie sie ihn auch zur gesetzlichen Krankenversicherung erhalten würden – das gilt auch für einen vereinbarten Beitragsentlastungstarif.

Was passiert, wenn wir Kinder bekommen?

Eine beitragsfreie Familienversicherung wie in der GKV gibt es in der PKV nicht: Kinder benötigen einen eigenen Vertrag. Dafür gilt ein großer Vorteil: Wird der Antrag innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt gestellt, nimmt die PKV das Neugeborene ohne eigene Gesundheitsprüfung auf – unabhängig davon, wie gesund es zur Welt kommt, und rückwirkend ab dem Geburtstag. Der Beitrag richtet sich nach dem vereinbarten Leistungsumfang, den die Kinder maximal in Höhe des Elternschutzes erhalten können. Wer das rechtzeitig plant, vermeidet spätere Überraschungen.

Komme ich später wieder in die gesetzliche Versicherung zurück?

Ein Wechsel zurück in die GKV ist an Voraussetzungen geknüpft – etwa das Alter oder eine neu eintretende Versicherungspflicht – und in der Regel nur bis zu einem bestimmten Lebensalter möglich. Er ist nicht ausgeschlossen, sollte aber nicht als selbstverständliche Option eingeplant werden. Wir sprechen das in der Beratung offen an.

Der richtige Zeitpunkt

Bei PKV wie Zusatzversicherung gilt: Wer früh handelt, hat später mehr Spielraum

Wer sich mit seiner Absicherung befasst, solange er jung und gesund ist, hat die meisten Möglichkeiten – und die geringsten Hürden. Später lässt sich vieles nachjustieren, aber nicht alles gleich gut.

Prinzip der Alterungsrückstellung: der Alterseffekt wird vorfinanziert

Prinzip der Alterungsrückstellung: der Alterseffekt auf den Beitrag wird vorfinanziert Der Leistungsumfang bleibt vertraglich gleich. Was mit dem Alter steigt, sind die tatsächlichen Kosten je nach Krankheitslage. In der Aufbauphase liegt der Beitrag über diesen noch niedrigen Kosten, die Differenz wird gespart. In der Entnahmephase übersteigen die Kosten den Beitrag, die zuvor gesparte Rückstellung gleicht die Differenz aus. So wird nur der Alterseffekt neutralisiert – allgemeine Beitragsanpassungen wegen der Kostenentwicklung im Gesundheitswesen bleiben davon unberührt. Alter Kosten Beitrag ansparen entnehmen Aufbauphase Entnahmephase
Jung und gesund

Der leichteste Weg

Jetzt verläuft die Gesundheitsprüfung meist am unkompliziertesten – oft ganz ohne Risikozuschlag. Ein guter Moment, sich beraten zu lassen und die Weichen für später zu stellen.

Mitten im Berufsleben

Gute Lösungen gibt es fast immer

Auch mit der einen oder anderen Vorerkrankung werden die meisten Anträge angenommen, oft mit einem überschaubaren Risikozuschlag. Wir kennen die Unterschiede zwischen den Gesellschaften und finden für Sie die passende Konstellation. Spätestens jetzt lohnt sich auch der Blick auf einen Beitragsentlastungstarif, damit die Beiträge im Ruhestand planbar bleiben.

Im Ruhestand

Was einmal gilt, bleibt bestehen

Wer schon privat versichert ist, profitiert von der einmal bestandenen Gesundheitsprüfung: Der Leistungsanspruch bleibt garantiert, unabhängig vom späteren Gesundheitszustand. Gerade in dieser Lebensphase zählt der hohe Leistungsanspruch der PKV am meisten.

Sie sind Unternehmer oder Arbeitgeber? Auch als Firmenleistung für die ganze Belegschaft lässt sich Gesundheitsvorsorge steuerlich günstig gestalten – mehr dazu auf unserer Seite Betriebliche Krankenversicherung.

Sprechen wir über Ihre Gesundheit, solange Sie die Wahl haben

In einem persönlichen Gespräch schauen wir uns Ihre Situation an – ruhig, sachlich und ohne Zeitdruck.

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